Kickboxen
Fusstechniken aus dem Karate und Fausttechniken aus dem Boxen, von Semi- bis Vollkontakt, für Junioren und Erwachsene.
Kickboxen entstand Anfang der siebziger Jahre aus einer Kombination der Fusstechniken des Karate und der Fausttechniken des Boxens. Dominique Valera hat es als Erster in Europa eingeführt und weiterentwickelt. Es ist ein Kampfsport mit Füssen und Fäusten nach klaren Regeln, der technisches Können, gute Kondition, taktisches Geschick, Beweglichkeit und viel Willenskraft erfordert.
Um das Verletzungsrisiko zu minimieren, tragen die Sportler Fuss- und Schienbeinschoner, Handschuhe, Kopfschutz, Zahnschutz sowie Tiefschutz oder Brustpanzer.
Die Wettkampfformen
- Semi-Kontakt
- Die Techniken werden kontrolliert und nur markiert. Der Kampf wird nach jedem Punkt unterbrochen. Ideal für Jugendliche, das Verletzungsrisiko ist minimal.
- Leichtkontakt
- Wie Semi-Kontakt, der Kampf wird aber nur bei einem Foul unterbrochen.
- Vollkontakt
- Die Schläge werden ohne Zurückhaltung ausgeführt, ein K.o. ist möglich. Solide Erfahrung im Leichtkontakt ist unerlässlich.
- Vollkontakt mit Low-Kicks
- Variante des Vollkontakts, bei der Tritte auf die Oberschenkel erlaubt sind.
- Musikalische Formen
- Bewegungsabläufe, die einen Kampf ohne Gegner simulieren, von Kampfrichtern bewertet, mit oder ohne Musik, mit oder ohne Waffen.